
Russland hat den Flüssigerdgas-Tanker (LNG) Marshal Vasilevskiy mit schweren Maschinengewehren ausgestattet – ein Schritt, der die zunehmende Militarisierung ziviler Schiffe im Energiesektor verdeutlicht.
Nach Angaben des ukrainischen Portals Militarnyi versorgt das Schiff die russische Exklave Kaliningrad, die zwischen Polen und Litauen an der Ostsee liegt.
Von estnischen Behörden veröffentlichte Fotos zeigen zwei Maschinengewehre, die auf der Aufbautenstruktur des Schiffes montiert sind. Analysten zufolge handelt es sich um den ersten bekannten Fall eines russischen zivilen LNG-Schiffes, das mit einer solchen Bewaffnung ausgestattet wurde.
Die Entscheidung fällt wenige Monate nach dem Drohnenangriff auf das russische Schiff Arctic Metagaz, das im Mittelmeer beschädigt wurde – ein Vorfall, der Moskaus Sorgen um die Sicherheit seiner Energieflotte verstärkte.

Die Marshal Vasilevskiy spielt für Russland eine strategische Rolle, da sie die Erdgasversorgung Kaliningrads sicherstellt, ohne auf Gaspipelines angewiesen zu sein, die durch NATO-Staaten verlaufen.
Laut der britischen Zeitung The Times gehen Experten davon aus, dass die Waffen gegen kleine Boote oder Drohnen in einer Entfernung von etwa einem Kilometer eingesetzt werden können.
Darüber hinaus könnte die Bewaffnung auch als Warnsignal dienen, um Inspektionen oder das Entern russischer Schiffe angesichts verschärfter Sanktionen und einer intensiveren europäischen Kontrolle des mit Moskau verbundenen Seeverkehrs abzuschrecken.
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Fotos: Estonian Police and Border Guard Board. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
